Hags Head

Lyrik: Sommermorgen

Weich fließt die kühle Luft im stillen Strom
Durch Fenster, die den frühen Morgen laden,
Und zärtlich wirft der erste Sonnenstrahl
Ein Bild der Stadt auf ihre Westfassaden.

Die Nachtigall verstummt und geht zur Ruh.
Still ruht dein schöner Leib an meiner Seite.
Ich fächle unsern Liebesduft mir zu
Im Traum noch zwischen gestern, Nacht und heute.

Noch fließen die Gedanken ruhig und klar.
Des Tages Hast liegt noch in fernen Stunden.
Die frühen Hähne krähen wunderbar.
Und wunderbar fühl' ich mich Dir verbunden.

Ich möchte diese Stunde gerne dehnen!
Ich küßte Dir die Nacht von Deinen Wangen,
Erfüllte uns noch einmal unser Sehnen,
Um dann erfreut das Tagwerk anzufangen.

* - *
07.10.2010